| Geschichte |
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Die Hauptstadt Gran Canarias ist Las Palmas. Dort leben ca. 50 % der Canarios, das sind etwa 380.000 Menschen. Alexander von Humboldt hatte die Hafenstadt mit dem größten Warenumschlag Spaniens auf den Namen "Karawanserei der Weltmeere" getauft. Auf Gran Canaria gibt es mehr Vergnügungsviertel mit Discos, Kneipen, Bars und Restaurants als in irgendeiner der anderen spanischen Städte. Las Palmas verfügt über diverse Sehenswürdigkeiten und bedeutende volkskundlichen Sammlungen. Etwas abgelegen von den Urlaubsorten oder der Hauptstadt, eröffnet sich eine grandiose Bergwelt mit Schluchten und steil aufragenden Gipfeln wie beispielsweise der Pico de las Nieves. Er liegt inmitten einer Vulkanlandschaft. Gran Canaria entstand durch einen Magmaherd in ca. 100 km Tiefe aus dem seit 16 Mio. Jahren glutflüssige Lava zu Tage gefördert wird und sie Vulkanschichten formte. Zur Ruhe kam Gran Canaria vor etwa 5000 Jahren, als die ersten Einwanderer aus Nordafrika herüber kamen. Seit etwa 500 v. Chr. ist Gran Canaria von Menschen bewohnt. Ca. 2000 Jahre vergingen bis im 15. Jahrhundertdie Spanier die Insel entdeckten und sie es sich als erste Kolonie unterwarfen. Die Kultur der Ureinwohner blieb durch die Vermischung von Eroberten und Eroberern erhalten. Sie setzten ihre Tradition fort, in Höhlen zu leben.Auch heute noch kann man solche Höhlenwohnungen finden, diewie Adlerhorste über tiefen Schluchten hängen. Ihre Wurzeln in der altkanarischen Kultur haben beispielsweise die kanarische Folklore, das traditionelle Kunsthandwerk oder die kanarische Küche.
Durch den Passatwind hat die Insel ein mediterran-subtropisches Klima. Hier gibt es Lorbeerwälder, Palmen, Drachenbäume, Riesenkiefern und fast 2000 wildwachsende Pflanzen. Im Norden wehen kühle, feuchte Winde, während im Süden trockene, warme Fallwinde vorherrschen. Tomaten, Bananen und exotische Früchte werden in den fruchtbaren Tälern und an der Küste angebaut. Auch heute noch gibt es Zuckerrohrplantagen und Weinberge.
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